DAS PROBLEM

Viele künstlerische Produktionen möchten von unterschiedlichen Orten aus gemeinsam live proben und vor einem Publikum auftreten.
Die bestehenden Möglichkeiten sind Videokonferenzsysteme mit Sprachoptimierung, bei denen oft nur 2-3 Personen gleichzeitig gehört werden können, und selbst im besten Fall eine zu lange Zeitverzögerung in der Übertragung gemeinsames Musizieren erschwert, in der Regel sogar unmöglich macht.

UNSERE LÖSUNG

Ein Audio-Video-Konferenzsystem mit gemischten Server- und Punkt-zu-Punkt Verbindungen, das speziell für die Bedürfnisse von Musik, Tanz, Theater und bildender Kunst entwickelt wird.

Drei Versionen mit unterschiedlichem technischen Aufwand und Qualität der Übertragung sind geplant:

1. Version: digital stage web – Browser-basiert, mit jedem Internet-Gerät nutzbar

2. Version: digital stage pc – lokal installiertes PC-Programm

3. Version: digital stage box – käuflich erhältliche Hardware (ohne PC nutzbar)

Die Varianten würden eine Audioverzögerung bieten im Bereich von unter (1.) 100ms (2.) 50ms und (3.) 30ms
Diese Verzögerungen sind erwartbare obere Durchschnittswerte; in unseren Tests haben wir bereits unter guten Bedingungen wesentlich geringere Zeiten messen können (z.B. wenn sich alle Teilnehmer in derselben Region befinden oder in größeren Städten mit guter Anbindung).

Audio-Video Konferenz Beispiel anhand eines (montierten) Videos des Serbischen Nationalorchesters

NÄCHSTE SCHRITTE

  • Finanzierung der Entwicklung:
    – ab Vorliegen einer Anschubfinanzierung von 50.000 € benötigen wir ca. 4 Wochen,
    bis eine Basis-Fassung der Software verfügbar ist
    – ab Vorliegen einer Finanzierung von weiteren 100.000 € benötigen wir ca. weitere 4 Wochen
    (insgesamt ca. 8 Wochen), bis die Beta-Version der Software eingesetzt werden kann
    – in ca. 6 Monaten planen wir, die Entwicklung der Voll-Version (siehe Konzept-Vision) abzuschließen
  • Technische Infrastruktur und Unterstützer-Strukturen aufbauen:
    – derzeit sprechen wir mit Industrie-Partnern (v.a. Internetprovidern und Server-Anbieter) über eine dauerhafte Unterstützung unseres Dienstes (Bereitstellung von Servern und Bandbreite, Zusammenarbeit in der Konstruktion einer dezentralen Server-Architektur)
  • Vernetzung erweitern auf Universitäten, Musikschulen, Schulen, Kirchen und Kulturbetriebe:
    – wir sprechen mit den Verbänden in den Bereichen Kunst, Musik und Theater über eine Unterstützung und die zukünftige nachhaltige Implementierung des Dienstes, damit dieser für alle nichtkommerziellen künstlerischen Nutzungen kostenfrei bleiben kann
  • um das Projekt zu verstetigen, soll abschließend eine Stiftung als Trägerinstitution gegründet werden, in die die Verbände und Institutionen als korporative Mitglieder eintreten können und durch jährliche Mitgliedsbeiträge (je mehr Teilnehmer, desto geringer der individuelle Anteil) den Betrieb, die Wartung und die Nutzerbetreuung des Dienstes dauerhaft sicherstellen und finanzieren. So können Nutzungsgebühren für die Ensembles vermieden werden und der Dienst für die in den Verbänden und Institutionen organisierten Künstlerinnen, Künstler und Amateure bleibend kostenfrei angeboten werden.